für Jugendliche ab 14 Jahren
Inhalt
Unser Alltag wird geprägt durch bestimmte Vorstellungen von Frauen und Männern. Mit diesen Vorstellungen und Bildern sind Erwartungen an Weiblichkeit und Männlichkeit verbunden. Diese führen zu Konsequenzen im gesellschaftlichen Zusammenleben, was sich in materieller Ungleichheit und sozialer Ungleichbehandlung widerspiegelt.
Was die Erwartungen mit den Teilnehmenden des Projekttages zu tun haben, wird durch das Herausstellen von Unterschieden und Ähnlichkeiten verschiedener Aspekte ihres Lebens in sozialisationshomogenen Gruppen aufgezeigt. Im Fokus der 3. Stunde steht die Bestärkung individueller Wünsche und Interessen der Teilnehmenden.
Anschließend werden anhand eines Films Vorurteile gegen Lesben und Schwule hinterfragt und Empathie für ihre Perspektive geschaffen.
Um nach dem Film auf die Gesellschaft zu blicken, beschäftigen wir uns mit Sexismus im Alltag. Hierfür werden Beispiele für die Abwertung von Frauen, Lesben und Schwulen im alltäglichen Zusammenleben vorgestellt.
Genau diesen negativen Beispielen werden Gegenbewegungen und positive Errungenschaften gegenübergestellt und ausführlich besprochen.
Zum Abschluss werden Handlungsmöglichkeiten gesammelt, diskutiert und präsentiert, die sich gegen sexistische Diskriminierung im Alltag richten und Mut machen zum couragierten Handeln.
Stundenverlauf
1. Stunde: Unsere Bilder im Kopf
2. Stunde: Gleich. Gleicher. Am Gleichesten.
3. Stunde: Meine Bilder in Bewegung
4. Stunde: Nur die Liebe zählt.
5. Stunde: Schlechte Nachrichten – wie weiter?
6. Stunde: Wir können was tun!
Wo wird dieser Projekttag angeboten?
Dieser Projekttag wird derzeit in Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen angeboten.
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