Erinnern, Verstehen, Handeln – KZ-Haft und Zwangsarbeit in Magdeburg

BundSachsen-Anhalt

Projektphase: 01.07.2026 - 30.06.2028

Das Projekt widmet sich dem Thema KZ-Haft und Zwangsarbeit in Magdeburger Rüstungsbetrieben und KZ-Außenlagern 1933-45, mit Fokus auf Zwangsarbeiter_innen als einer weniger sichtbaren NS-Verfolgtengruppe.

Eine mobile Ausstellung wird gestalterisch und inhaltlich überarbeitet und als digitales Lernszenarium mit kompetenzorientierten Aufgaben für Tablets entwickelt. Drei Workshop-Typen vermitteln historisches Wissen über die Schicksale von Zwangsarbeiter_innen, erklären aktuelle Diskriminierung und stärken Interventionskompetenz.

Zentrale Fragen:

  • Wie erlebten Zwangsarbeiter_innen Entrechtung, Ausbeutung und Gewalt?
  • Wie reagierte die Bevölkerung?
  • Welche Aufarbeitungsprozesse folgten nach 1945?

Durch hybride Formate, biografische Methoden und Bezüge zu heutiger Diskriminierung werden junge Menschen in Sachsen-Anhalt erreicht und in ihrer Interventionskompetenz gestärkt. Das digitale Lernszenarium erlaubt bundesweite, dauerhafte Nutzung.

Kontakt

NDC Bundesgeschäftsstelle

Ansprechpartner

Georg Schütze

+49 157 58544226

Förderung

Das Projekt wird aus Mitteln des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) gefördert und im Rahmen des Förderprogramms Bildungsagenda NS – Unrecht von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) umgesetzt.

Logoleiste Stiftung EVZ