Projekttag B

PT B

 

Ein Projekttag zu sozialer Ungleichheit.

9. Klasse10. Klasse11. Klasse12. Klasse13. KlasseAzubis, FSJ u.ä.Jugendverbände

Zielgruppe

Schüler_innen ab der 9. Klasse bzw. junge Menschen ab 15 Jahren

Ziele

  • Die Teilnehmenden verstehen, dass Kapitalismus, nicht naturgegeben ist, soziale und ökonomische Ungleichheit fördert und Konflikte schürt.
  • Die Teilnehmenden begreifen, dass sie von den Auswirkungen betroffen sind.
  • Die Teilnehmenden kennen Errungenschaften und Handlungsoptionen, die Gesellschaft solidarisch gestalten.
  • Die Teilnehmenden sind bestärkt ihre Lebenswelt solidarisch, mutig und kooperativ zu gestalten.
  • Die Teilnehmenden sind sich ihrer Gefühle bewusster und wissen, dass sie es sich auch mal gut gehen lassen sollen.

Stundenverlauf

  • 1. Stunde: Kennen ist gut, Vertrauen ist besser
  • 2. Stunde: Soziale Ungleichheit und ihre Folgen
  • 3. Stunde: Kapitalismus in Theorie und Praxis
  • 4. Stunde: Mit Solidarität Optionen erkämpfen
  • 5. Stunde: Hoffnung als Handlung für das Gute Leben
  • 6. Stunde: Wie weiter? Fazit und Auswertung

Inhalt

Nach einer kurzen Begrüßung und Vorstellung des Projektes NDC nehmen wir uns Zeit, die Teilnehmenden und ihre Erwartungen kennenzulernen, zudem geht es um ihre Gefühle, ihre Assoziationen zu Mut und Wünsche an den Umgang miteinander.

In der zweiten Stunde stellen wir die Themen des Projekttages vor. Wir bieten den Teilnehmenden an, für einzelne Inhalte Verantwortung in der Leitung zu übernehmen, den Projekttag mitzumoderieren. Zum Einstieg in die inhaltliche Arbeit sehen die Teilnehmenden ein Video, in dem Menschen zu Wort kommen die auf Grund sozialer und ökonomischer Ungleichheit mit negativen Folgen umgehen müssen. Die Auswertung konzentriert sich auf die emotionalen Reaktionen auf diese Erzählungen. In der darauffolgenden Positionierungsmethode setzen die Teilnehmenden sich weiter inhaltlich mit ihren eigenen Wertevorstellungen und unterschiedlichen Lebenssituationen auseinander.

Die dritte Stunde beginnt mit einem Erklärfilm und einer Präsentation zu den Funktionsweisen und Auswirkungen des Wirtschaftssystems „Kapitalismus“. Die in einer Zurufabfrage gesammelten Folgen struktureller Ungleichheiten werden im Planspiel „Wege zum Guten Leben“ erlebt. Dazu spielen die Teilnehmenden Figuren mit unterschiedlichen sozioökonomischen Voraussetzungen, treffen deren Entscheidungen in den Lebensphasen Schulzeit, weiterführende Bildung und Erwerbsleben und erleben, wie diese zu (mehr) Ungerechtigkeiten führen.

In der vierten Stunde setzen sich die Teilnehmenden emotional und inhaltlich mit den Lebenswegen der Spielfiguren auseinander. Sie erhalten die Optionen solidarische Handlungsmöglichkeiten gezielt zum Vorwärtskommen aller Spielfiguren einzusetzen, um so Ungerechtigkeit abzumildern.

Die fünfte und sechste Stunde beschäftigen sich mit dem Abbau von Hindernissen durch solidarisches Handeln. Es wird beispielhaft aufgezeigt, wie wichtig soziale Kämpfe für eine gerechtere Zukunft waren und sind. Die Teilnehmenden überlegen, was sie selbst und andere tun können, um Veränderungen anzustoßen. Gemeinsam werden Handlungsstrategien, Errungenschaften und Anlaufstellen vorgestellt und gesammelt.

Zum Abschluss wird der Projekttag mit seinen Themen zusammengefasst. Die Teilnehmenden geben Rückmeldung an die Teamenden und für sich selbst in ihrem Hosentaschen-Meme-Tagebuch.

Wir können pro Datum leider nur eine spezifische Anzahl an Projekttagen zeitgleich umsetzen. Wir prüfen deine Anfrage und melden uns dann zeitnah zurück.

Dieser Projekttag wird angeboten in:

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