Das Projekt widmet sich dem Thema KZ-Haft und Zwangsarbeit in Magdeburger Rüstungsbetrieben und KZ-Außenlagern 1933-45, mit Fokus auf Zwangsarbeiter_innen als einer weniger sichtbaren NS-Verfolgtengruppe.
Eine mobile Ausstellung wird gestalterisch und inhaltlich überarbeitet und als digitales Lernszenarium mit kompetenzorientierten Aufgaben für Tablets entwickelt. Drei Workshop-Typen vermitteln historisches Wissen über die Schicksale von Zwangsarbeiter_innen, erklären aktuelle Diskriminierung und stärken Interventionskompetenz.
Zentrale Fragen:
- Wie erlebten Zwangsarbeiter_innen Entrechtung, Ausbeutung und Gewalt?
- Wie reagierte die Bevölkerung?
- Welche Aufarbeitungsprozesse folgten nach 1945?
Durch hybride Formate, biografische Methoden und Bezüge zu heutiger Diskriminierung werden junge Menschen in Sachsen-Anhalt erreicht und in ihrer Interventionskompetenz gestärkt. Das digitale Lernszenarium erlaubt bundesweite, dauerhafte Nutzung.
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NDC Bundesgeschäftsstelle
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Förderung
Das Projekt wird aus Mitteln des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) gefördert und im Rahmen des Förderprogramms Bildungsagenda NS – Unrecht von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) umgesetzt.

